linke Spalte

+
Tageslosung
+

 

 

mittlere Spalte

Aktuelles

Schulbezogene Kinder- und Jugendarbeit im Dekanat Runkel

Ein in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) bislang noch nicht erprobtes Modell in der schulbezogenen Kinder- und Jugendarbeit ist jetzt im Evangelischen Dekanat Runkel gestartet. Pfarrer Thomas Keßler hat vom Dekanatssynodalvorstand (DSV) den Auftrag erhalten, ein Konzept für die Zusammenarbeit des Dekanates und seiner Gemeinden mit allen weiterführenden Schulen im Raum des Dekanates zu entwickeln. Bislang üblich in der schulbezogenen Jugendarbeit war die Kooperation mit ein oder zwei Schulen. Für die Dauer von zunächst vier Jahren hat der DSV deshalb die Projektstelle eingerichtet mit dem Ziel, verschiedene Modelle evangelischer Bildungsarbeit an der Schnittstelle Schule/Evangelische Kirche zu entwickeln und zu erproben. Mit der Erarbeitung passgenauer Modelle und Variationen für regionale Bildungsarbeit profiliert sich das Dekanat als Bildungspartner und setzt damit einen in seinen Leitlinien formulierten Anspruch um: den Aufbau einer regionalen Bildungslandschaft als aktuelle Herausforderung für die Bildungslandschaft insgesamt. Als „natürlicher“ Partner in diesem Prozess wird der „Partner Schule“ gesehen.

Pfarrer Thomas Keßler
Mit Pfarrer Thomas Keßler hat das Dekanat einen aufgrund seines beruflichen Werdeganges und seiner Kompetenzen und Qualifikationen „passenden“ Projektleiter gefunden. Der 1959 in Gießen Geborene hat zuletzt 14 Jahre als Pfarrer im Schuldienst gearbeitet, per Gestellungsvertrag unterrichtete er an der Tilemannschule in Limburg und wirkte dort als Schullseelsorger. Mit Übernahme der Projektleitung im Dekanat Runkel auf einer halben Stelle war auch ein Schulwechsel verbunden, seit Schuljahresbeginn Mitte August unterrichtet Keßler an der Adolf-Reichwein-Schule, ebenfalls in Limburg.

 

Dekanatskonfitag in Gnadenthal

Rund 250 Jugendliche aus dem Evangelischen Dekanat Runkel werden sich am 4. September zum Dekanatskonfirmandentag in Gnadenthal treffen. „Respekt – muss ich mir verdienen?“ lautet der Titel des Tages, den der Beauftragte für Konfirmandenarbeit des Dekanates, Pfarrer Bert Rothermel, und sein Team vorbereitet haben. Mit einem geistlichen Impuls um 9.30 Uhr im Brüderhaus der Kommunität Gnadenthal beginnt der Tag. Anschließend warten 24 Stationen, verteilt über das gesamte Gelände, an denen die Jugendlichen Aufgaben und Informationen zum Thema des Tages finden. Das reicht von der „Mauer der Angst“ über das „Nightmare-Zelt“ bis zu Tipps und Mut-Sprüchen gegen die Angst, Ihre Geschicklichkeit beweisen können die Konfirmandinnen und Konfirmanden in einem Hindernisparcours, beim Kistenstapeln, einem Fingeralphabet und beim Bogenschießen. 150 gute Gründe, warum es sich zu leben lohnt werden vorgestellt, eine „Jesus-Galerie“ präsentiert und die Frage gestellt, was nach dem Tod kommt. Über den Tag verteilt messen sich die Jugendlichen in einem „Menschenkickerturnier“. Der Tag endet mit dem Abschlussgottesdienst, der um 15.00 Uhr beginnt. Sollten Eltern oder andere Erwachsene neugierig geworden sein,m was sich etwa hinter den „Menschenkickern“ verbirgt, dann sind sie herzlich eingeladen, den Samstag in Gnadenthal zu verbringen. Der Dekanatskonfitag dauert von 9.30 bis 15.45 Uhr. Für Verpflegung und Getränke wird gesorgt.

Der Zeitplan: Download ... (263,16 KB)

 

 

Evangelische Gottesdienste 04./05. September 2010

Aumenau: Samstag 16.30 Uhr Gottesdienst in Seelbach, 17.30 Uhr Gottesdienst mit Taufen in Aumenau.-
Sonntag 10.30 Uhr Kindergottesdienst in Seelbach.

Dauborn: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst im Festzelt zum Dauborner Markt.

Hadamar: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Schlosskirche Hadamar, 10 Uhr Gottesdienst im Evangelischen Gemeindezentrum Frickhofen, anschl. Kirchenkaffee.

Heckholzhausen: Samstag 16 Uhr Gottesdienst, Seniorenheim Obertiefenbach.- Sonntag 10 Uhr Kirmesgottesdienst in Heckholzhausen.

Heringen: Sonntag 10.30 Uhr Gottesdienst in der Kirche.

Kaltenholzhausen: Sonntag 9.30 Uhr Gottesdienst in der Kirche.

Kirberg: Samstag 17 Uhr Gottesdienst in Ohren.- Sonntag 10 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche Kirberg, 10 Uhr Kindergottesdienst im Gemeindehaus Kirberg.

Limburg: Samstag 18 Uhr Gottesdienst in Lindenholzhausen.- Sonntag 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der Kirche.

Mensfelden-Linter: Sonntag 9.30 Uhr Gottesdienst in Mensfelden, 10.30 Uhr Gottesdienst in Linter.

Münster: Sonntag 10.15 Uhr Gottesdienst in der Kirche.

Nauheim-Neesbach: Samstag 17 Uhr Gottesdienst in Nauheim, 18 Uhr Gottesdienst in Neesbach.

Runkel: Sonntag 9 Uhr Gottesdienst in Ennerich, 10 Uhr Gottesdienst mit Taufe in Runkel.- Donnerstag 10.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenheim Runkel.

Schadeck: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst in der Kirche.

Schupbach: Samstag 16 Uhr Kindergottesdienst in Gaudernbach, 17 Uhr Kindergottesdienst in Schupbach.- Sonntag 10 Uhr Silberkonfirmation mit Abendmahl in Schupbach.

Staffel: Freitag 16 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnzentrum Haus Elz.- Samstag 17 Uhr Ökumenischer Kirmesgottesdienst in Staffel.- Sonntag 9 Uhr Gottesdienst in Elz, 10.15 Uhr Gottesdienst zum Kirchweihfest in Staffel, 10.15 Uhr Kindergottesdienst in Staffel.

Steeden: Sonntag 9 Uhr Gottesdienst in Hofen, 10.15 Uhr Gottesdienst im Gemeindehaus in Steeden.

Weyer: 9 Uhr Gottesdienst in der Kirche.

 

 

Mord in Hadamar - als Improvisationstheater

Zwei Kommissare klären in einem Bühnen-Krimi ein Verbrechen auf. So weit - so gut. Doch es gibt kein Drehbuch, keinen einstudierten Text.
Das Saalpublikum bestimmt, welche Figuren die anderen Schauspieler verkörpern, in welche Rollen sie schlüpfen. Klar in der Geschichte ist einzig, dass in Hadamar ein Mord geschehen ist. Nur wann, wo und wie, weiß zu Beginn des Stückes niemand.
Ein verdecktes Los wird gezogen, jetzt weiß der Mörder, dass er der Mörder ist. Das Spiel beginnt und eine Leiche wird gefunden. Sofort sind alle Schauspieler verwickelt in Ermittlungen, Verdächtigungen und Motive, die Kommissare und die Zuschauer tappen zunächst jedoch völlig im Dunkeln.
Eine raffinierte Jagd beginnt, durch die Improvisationskunst der Schauspieler von SUBITO entsteht ein komplexer und in sich schlüssiger Kriminalfall. Die Zuschauer erleben alles hautnah mit: Vernehmungen, Observierungen, falsche Verdächtigungen, wasserdichte Alibis, Erpressung und falsche Fährten bis zum rasanten Showdown.
Das alles ist zu sehen am Freitag, dem 10. September um 20.00 Uhr in der Evangelischen Schlosskirche Hadamar.
Einlass ist um 19.30 Uhr, der Eintritt kostet € 14.
Karten im Vorverkauf sind zu erwerben zu den Bürozeiten im Evangelischen Pfarramt, Alte Chaussee 30 (Tel.: 06433- 2357), nach den Gottesdiensten in der Kirche und an der Abendkasse.

 

 

STELLENAUSSCHREIBUNG

Das Evangelische Dekanat Runkel sucht zum 07.11.2010 eine/einen
Gemeindepädagogin/Gemeindepädagogen oder
Sozialpädagogin/Sozialpädagogen

mit gemeindepädagogischer Qualifikation
(100 %-Stelle)
Die Stelle ist befristet für die Dauer der Mutterschutzfrist und der sich daran anschließenden Elternzeit, vorerst bis zum 18.12.2011.

Das Dekanat Runkel gehört zur Propstei Nord-Nassau und liegt in einer landschaftlich reizvollen Gegend an der Lahn und den Ausläufern des Westerwaldes und des Taunus. Es besteht aus 22 Kirchengemeinden mit ca. 32.000 Gemeindegliedern. Durch die Nähe zur A 3 und der ICE Strecke Frankfurt-Köln besteht eine gute verkehrsmäßige Anbindung, gute Erreichbarkeit aller Schulformen, zahlreiche Kulturangebote und Einkaufsmöglich-keiten.

Das Dekanat hat im Rahmen seiner gemeindepädagogischen Gesamtkonzeption räumliche Schwerpunkte gesetzt. Die zu besetzende Stelle umfasst die Region „Süd“ des Dekanats mit
vier zum Teil pfarramtlich verbunden Kirchengemeinden in den Kommunalgemeinden Hünfelden, Brechen und Limburg.

In der Kirchengemeinde Dauborn (48%) liegt einer der
Arbeitsschwerpunkte. Mit 2200 Gemeindegliedern ist
Dauborn die drittgrößte Kirchengemeinde in unserem Dekanat. Sie umfasst die Hünfelder Ortsteile Dauborn und Gnadental, sowie die Ortsteile Ober- und Niederbrechen.
Aufgaben- und Arbeitsbereiche:
1. Jugendarbeit Brechen
2. Erwachsenenbildung Dauborn, 50+, „Mittendrin“
3. Mitarbeiterbegleitung bei den Pfadfindern und in der Kindertagesstätte Dauborn
4. Begleitende Konzeptionsentwicklung der gemeindepädagogischen Arbeit in der Kirchengemeinde mit dem Kirchenvorstand und Interessierten.

Der zweite Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der benachbarten
Gemeinde Mensfelden-Linter (24%). Die Kirchengemeinde (2040 Mitglieder) umfasst den Hünfelder Ortsteil Mensfelden sowie den Limburger Vorort Linter. Die Kirchengemeinde verfügt über eine Kirche und ein Gemeindehaus in Mensfelden, sowie ein als Kirche und Gemeindehaus genutztes Mehrzweckgebäude in Linter. Sowohl in Mensfelden, als auch in Linter ist sie Träger einer Kindertagesstätte.
Aufgaben- und Arbeitsbereiche:
1. Ökumenischer Frauentreff
2. Besuchskreis Mensfelden
3. Mitarbeit im Konfirmandenunterricht Mensfelden
4. Jährliche Konfirmandenfreizeiten in Linter und Mensfelden

Der dritte Arbeitsbereich (16%) umfasst die benachbarten pfarramtlich verbundenen Kirchengemeinden Hünfelden-Nauheim (mit dem Ortsteil Werschau) und Hünfelden-Neesbach mit insgesamt 1250 Gemeindegliedern. In Nauheim und Neesbach stehen jeweils eine Kirche und ein Gemeindehaus zur Verfügung.
Aufgaben- und Arbeitsbereiche:
1. Begleitung der Mitarbeiterinnen der Jungschar (6-11 Jahre) in Nauheim
2. Jungschar (6-11 Jahre) in Neesbach
3. jährliche Konfirmandenfreizeit mit beiden Konfirmandengruppen der Kirchengemeinden Nauheim und
Neesbach

Beim Dekanat Runkel verbleibt ein Anteil von 12 %.
Aufgaben- und Arbeitsbereiche:
Koordinierungsarbeit und Austausch mit den gemeindepädagogischen Mitarbeitern im Dekanat

Wir bieten Ihnen eine vielseitige Stelle mit lebendigen Ansätzen von
Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit.

Wir wünschen uns eine kommunikative, teamfähige und
eigenständige Persönlichkeit, die Freude an der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hat.

Wir bieten für Ihre Arbeit in unseren Gemeinden:
- kollegiales Verhältnis von allen Mitarbeiter/innen
- viel Freiräume, um Neues auszuprobieren,
- ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet
- ein Büro in Nauheim

Anstellungsvoraussetzung ist die Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche. Die Vergütung erfolgt nach KDAVO.

Wir freuen uns auf Sie und Ihr Engagement.
Weitere Auskünfte erteilt Herr Dekan Manfred Pollex,
Tel.: 06431/4794795
Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: Evangelisches Dekanat
Runkel – Dekanatssynodalvorstand – Frankfurter Str. 32,
65549 Limburg.

 

 

Projekt Dekanatswald gestartet

Projekt Dekanatswald gestartet
Rege Beteiligung fand die Einladung von Pfarrer Thomas Eberl, Inhaber der Profilstelle Bildung und Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Runkel, zur Vorstellung des Projektes „Dekanatswald“. Gemeinsam mit Sabine Jost-Schmitt, Kirchenvorsteherin der Evangelischen Kirchengemeinde Limburg, präsentierte er erste Ideen zum Projekt. Bewahrung der Schöpfung durch eigenes Handeln soll ermöglicht werden: Eltern pflanzen einen Baum zur Taufe ihres Kindes, Hochzeitspaare anlässlich ihrer Trauung. Konfirmanden übernehmen die Patenschaft für eine Baumgruppe, die sie im Rahmen eines Projekttages gesetzt haben. Und eine Umweltinitiative spendet sogar für gleich 20 Bäume, denn Aufforstung ist ein aktiver Beitrag zur Verringerung der CO²-Menge in der Atmosphäre.
Um das Projekt, das von der Natur der Sache her ein Generationenprojekt wird, schließlich wächst ein Baum nicht in einem Jahr heran, werden viele Mitstreiter gesucht. Menschen aus den Gemeinden des Dekanates können sich an diesem Projekt regionaler Ökologie zur Verbesserung der Lebensqualität Aller genauso beteiligen wie Naturschützer oder Umweltaktivisten. Das Evangelische Dekanat ist zwar Träger des Projektes, es ist aber kein evangelisches Projekt. Konfessions- oder Kirchenzugehörigkeit sind nicht Voraussetzung zur Beteiligung und Mitarbeit. Die Aufforstung eines Waldes diente zur Erhaltung des Weltklimas und einer lebenswerten Umwelt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene könnten den Wald als Lebensraum erfahren und sich für dessen Erhalt engagieren, der Wald könnte auch Gottesdienstort sein, an Himmelfahrt, zu Erntedank oder an Weihnachten.
Bevor der erste Baum gepflanzt werden kann, gilt es noch viele Fragen zu klären: Wie lässt sich das Vorhaben realisieren? Wo wäre der passende Ort für einen Dekanatswald im Landkreis Limburg-Weilburg? Mit wem kann kooperiert werden und wie wird das Projekt finanziert? Und nicht zuletzt, wer betreut den Wald in 20 Jahren, wenn aus zarten Pflänzchen ausgewachsene Bäume geworden sind?
Als nächste Schritte sind deshalb die Bildung eines Projektteams, an dem sich alle Interessierten beteiligen können geplant und ein Wettbewerb, um einen Namen für das Projekt zu finden. Denn „Dekanatswald“, da waren sich die Anwesenden einig, klingt nicht nur sehr formal und trocken, er wird der Idee, die hinter dem Projekt steckt, in keiner Weise gerecht. Wer mitarbeiten möchte, einfach nur mehr Informationen wünscht oder einen Namensvorschlag hat melde sich bei Pfarrer Thomas Eberl, Haus der Kirche, Frankfurter Straße 32, Tel.-Nr. 06431 – 4794374 oder e-mail: thomas.eberl.dek.runkel (at) ekhn-net (dot) de.

Nächster Termin: Donnerstag, 09. September 2010, 19.30-21.00 Uhr, Haus der Kirche Limburg

 

 

Weihnachtsoratorium Teil 2 in Hadamar

Ein großes Musikerlebnis steht in der Adventszeit wieder auf dem Veranstaltungskalender für Hadamar und Solms. Nachdem vor zwei Jahren die Kantorei des Evangelischen Dekanates Runkel Teil 1 des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach aufgeführt hat, soll in diesem Jahr der zweite Teil folgen. Und wie vor zwei Jahren benötigt die Kantorei unter der Leitung von Dekanatskirchenmusiker Martin Buschmann wieder Verstärkung in allen Stimmen. An der Aufführung der Kantaten I bis III waren mehr als 50 Sängerinnen und Sänger beteiligt. Die ausführende Dekanatskantorei ist ein mittelgroßer, leistungsstarker Chor mit etwa 20 Sängerinnen und Sängern, der bei zahlreichen Auftritten im Dekanat Runkel und in Hadamar sein hohes musikalisches Niveau nachweisen konnte. Die Kantorei und ihr Leiter laden Sängerinnen und Sänger herzlich ein, an dem Projekt Weihnachtsoratorium mit zu wirken. Schon die Teilnahme an den Proben und erst recht die Aufführung eines so großartigen Werkes wird für alle Mitwirkenden ein besonderes Erlebnis. Die Probenarbeit beginnt nach den Sommerferien jeweils dienstags von 19.30 Uhr bis 21.15 Uhr im Schlosskirchensaal in Hadamar. Erster Probentermin ist der 17. August.
Zweimal wird das Weihnachtsoratorium dann aufgeführt, am Samstag, dem 18. Dezember 2010 um 19.00 Uhr in Hadamar in der katholischen Pfarrkirche St. Nepomuk (die Evangelische Schlosskirche bietet nicht genügend Platz) und am Sonntag, dem 19.Dezember 2010 um 17.00 Uhr in Solms. Veranstalter sind die Kulturvereinigung Hadamar und das Evangelische Dekanat Runkel.
Bereits fest stehen auch die Termine der nötigen Zusatzproben:
Samstag,25.9.2010, 10.00 bis 13.00 Uhr in Solms
Samstag, 30.10.2010, 10.00 bis 16.00 Uhr in Solms
Samstag, 20.11.2010, 10.00 bis 13.00 Uhr in Hadamar
Samstag, 4.12.2010, 10.00 bis 13.00 Uhr in Hadamar
Samstag, 11.12.2010, 15.00 bis 19.00 Uhr in Solms
Freitag, 17.12.2010 Generalprobe ab 19.00 Uhr in Hadamar.

Weitere Informationen gibt Dekanatskirchenmusiker Martin Buschmann, Tel.: 06433 – 945 781.


 

 

“Ich bin ein Teamplayer”

Pfarrvikar Joachim Naurath in Limburg eingeführt
Dass Fußball zu seinen Hobbies gehört, wissen spätestens seit dem vergangenen Sonntag alle Besucher des Gottesdienstes zur Einführung von Pfarrvikar Joachim Naurath in der Evangelischen Kirche am Bahnhof in Limburg. In der Zusammenarbeit mit Kirchenvorstand, Gemeindegliedern und den haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden wünschte sich der Naurath „Spielfreude, Geduld, Fairplay und gute Ergebnisse“. Im Zusammenspiel mit Pfarrerin und Pfarrer (Christian Fischer tritt seinen Dienst in der Kirchengemeinde am 1. August an) und möglichst vielen Menschen in der Gemeinde möchte sich der Pfarrvikar für eine „sichtbare und handlungsfähige Kirche vor Ort“ einsetzen.

Joachim Naurath
Joachim Naurath ist 49 Jahre alt, verheiratet und Vater dreier Kinder. Geboren und aufgewachsen ist er in Oberursel im Taunus. Nach Abitur und Zivildienst absolvierte er eine Lehre als Versicherungskaufmann und begann ein Theologiestudium. Dies setzte er an den Hochschulen in München, Göttingern und Heidelberg fort.

 

Partnerschaftsvertrag unterzeichnet

Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung über die weitere Zusammenarbeit zwischen dem Evangelischen Dekanat Runkel und der Asante Presbytery der Presbyterian Church of Ghana (PCG) endete der dreiwöchige Besuch einer Delegation aus der Presbytery im Dekanat. Präses Irmgard Busch Reverend Emmanuel Budu Asiaw, Leiter der ghanaischen Delegation, setzten während des stimmungsvollen Abschiedsabends in der Kulturscheune in Schupbach ihre Unterschrift unter die Vereinbarung. Darin werden die Grundsätze für die zukünftige Kooperation fest geschrieben. Alle Projekte werden gemeinsam geplant und umgesetzt. Jeder Vertragspartner benennt eine Arbeitsgruppe, die im Auftrag der Leitungen von Dekanat und Presbytery Ideen und Vorschläge entwickelt und unterbreitet und die erforderlichen Teilschritte konkretisiert. Neben Projekten des Alltags stimmen beide Seiten darin überein, die Geschichte ihrer Länder und Kirchen auf zu arbeiten. Zum Hintergrund: die PCG ist von deutschen Missionaren der Basler Mission gegründet worden, was auch im heutigen kirchlichen Leben immer noch durchscheint.

Reverend Emmanuel Budu Asiaw, Präses Irmgard Busch
Der „Farewell“-(Abschied-)Abend in der Kulturscheune diente allen zu einem Rückblick auf die Tage in Deutschland. Sichtlich erschöpft, voller tiefer Eindrücke vom kirchlichen und gesellschaftlichen Leben und bewegt von der erlebten Gastfreundschaft dankte die Gäste aus Ghana für die Organisation des Besuches und die Betreuung. „Wir haben so viel gesehen, erlebt, erfahren und gelernt von Euch, und wir haben gespürt, wie willkommen wir hier bei Euch waren“ fasste Reverend Ernest Odame Asare seine Eindrücke zusammen.

Namentlich dankte Delegationsleiter Asiaw dem Vorsitzenden des Ghana-Ausschusses des Dekanates, Peter Wagner, für die Vorbereitung des Besuchsprogramms. Ein besonderes „Dankeschön“ ging an Präses Irmgard Busch, Dekan Manfred Pollex, Erika Preukschat, Christian Harms, Pfarrerin Bettina Bender und Pfarrer Thomas Uecker.
Großes Hallo löste der Besuch von Pater Alexander Holzbach auf dem Farewell-Abend aus. Obwohl andere Termine mit der Einladung kollidierten, ließ es sich der Pallottiner-Pater nicht nehmen, sich persönlich bei den Gästen zu verabschieden. Während ihres Aufenthaltes in Limburg waren die ghanaischen Gäste in deren Gästehaus untergebracht und wurden, so Reverend Asiaw in seiner Dankesrede, „liebevoll betreut“.

40 Jahre Kindertagesstätte “Sonnenschein"

„Predigen Sie bitte nicht zu lang und bitte etwas für die Kinder“ hatte Pfarrer Daniel Happel Dekan Manfred Pollex, Evangelisches Dekanat Runkel, gebeten, als sie gemeinsam den Festgottesdienst zum 40. Geburtstag der Evangelischen Kindertagesstätte „Sonnenschein“ in Laubuseschbach vorbereiteten. Der Dekan hielt sich an den Wunsch des Gemeindepfarrers, denn im Mittelpunkt der Geburtstagsfeier sollten schließlich die Kinder stehen. Die Geschichte von der Raupe, die sich zunächst in ihr weißes Bett schlafen legt und von Kohlkopf, Stachelbeerstrauch und Radieschen für tot gehalten wird, ehe sie als bunter Schmetterling durch den Garten schwebt, war ganz nach dem Geschmack der Kinder.

Mit Liedern und dem Fürbittgebet gestalteten die Kinder der Kindertagesstätte und das Team den Gottesdienst mit. Musikalisch umrahmte ihn das Blasorchester Laubuseschbach. Wegen der „Schafskälte“ mussten der Gottesdienst wie das gesamte Fest in die Räume der Kindertagesstätte und das Dorfgemeinschaftshaus verlegt werden.

Bekannte Gesichter entdecken Pfarrer Daniel Happel und KiTa-Leiterin Sabine Dienst

Kirchenentwürfe(l) in und um Limburg

Gemeinsamer Stand des Dekanates und des Bezirksamtes Hadamar auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München
Mehr als 125.000 Dauerteilnehmer waren zum 2. Ökumenischen Kirchentag vom 12. bis 16. Mai 2010 nach München gekommen. Etwa 8.600 kamen aus Hessen, darunter auch rund 120 aus dem Evangelischen Dekanat Runkel. Sie waren Besucher und Teilnehmer, Mitwirkende und Helfer. Aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) beteiligten sich zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen, an ihrer Spitze Kirchenpräsident Volker Jung. Die Ökumene, so lautete ein Fazit des katholischen Kirchentagspräsidenten Alois Glück unter Anspielung auf Regen und Kälte in München, „ist wetterfest“. Kirchenpräsident Volker Jung steltte fest: „Der Kirchentag war nicht euphorisch, sondern eher nachdenklich und sachorientiert. Deutlich wurde, dass Ökumene weit mehr ist als allein die Beziehung evangelisch – katholisch. Die Beteiligung anderer Kirchen und Konfessionen, wie zum Beispiel der orthodoxen und der methodistischen Kirche, war eine Bereicherung.“

Hans Herzog, Georg Pöll, Karl Jakob Schmicking, Thomas Eberl, Kirchenpräsident Volker Jung
Bei seinem Besuch am gemeinsamen (ökumenischen) Stand des Evangelischen Dekanates Runkel und des katholischen Bezirksamtes Hadamar stellte Jung heraus, dass es nach wie vor eine ökumenische Dynamik in den Gemeinden und an der Basis der Kirchen gebe: „Der Wunsch nach Gemeinsamkeit, nach einer engen Verbindung bei zentralen Glaubensthemen ist ungebrochen. Umso schmerzlicher wird empfunden, dass die Abendmahlsfrage nicht gelöst ist.“

Schadeck in vergangener Zeit

Angefangen hat alles mit der Pflichtaufgabe, die im verstaubten Archiv lagernden Kirchenbücher der Evangelischen Kirchengemeinde Schadeck zu sichten und sachgemäß aufzubewahren. Schnell wurde daraus die Idee, die versteckten Schätze der Gemeinde ans Tageslicht zu bringen. Die Idee dazu hatte Helga Kramer, die ihr Interesse für die Geschichte von Schadeck schon von ihrem Vater geerbt hat. Vor etwa einem Jahr machte sie sich daran, die Kirchenbücher zu bearbeiten und aufzubereiten. Bald blieb es nicht beim Stöbern, Helga Kramer las die handschriftlichen Aufzeichnungen mit zunehmenden Interesse und wahrer Begeisterung für die darin enthaltenen spannenden Geschichten.

Elsbeth Eisenkopf und Pfarrerin Susanne Holz-Plodek sichten Fotos
. Ahnenforschung sei schon immer ihr Hobby gewesen, deshalb wollte sie die in den Büchern gefundenen familiären und verwandtschaftlichen Beziehungen zu neuem Leben erwecken und lebendig erhalten. In Gesprächen mit Pfarrerin Susanne Holz-Plodek entwickelte sie den Gedanken, die verborgenen Schätze öffentlich zu machen, auch mit dem Hintergedanken, mögliche Einnahmen für die Restaurierung der Kirchenbücher, das älteste stammt aus dem Jahr 1651, für die Restaurierung zu verwenden. Und auch Persönliches kam nicht zu kurz, denn beim Lesen entdeckte Kramer, geborene Schlosser, einige ihrer Vorfahren, darunter Samuel Martin Schlosser, ehemals Pfarrer in Schadeck.

Seiten aus dem Kirchenbuch von 1660

 

Präses Irmgard Busch im Amt bestätigt

Zu ihrer konstituierenden Sitzung traf sich die 11. Synode des Evangelischen Dekanates Limburg im Festsaal der Vitos-Klinik in Hadamar. Von den insgesamt 59 gewählten und berufenen Synodalen waren 57 anwesend. In ihrem Amt als Vorsitzende des Dekanatssynodalvorstandes (DSV) wurde die seit 2004 amtierende Präses Irmgard Busch aus Limburg mit 45 Ja- bei sechs Nein-Stimmen und vier Enthaltungen wieder gewählt.
Begonnen hatte die erste Tagung der Synode mit einem Gottesdienst, den Pfarrerin Claudia Gierke-Heinrich und Dekan Manfred Pollex gemeinsam leiteten. Musikalisch gestaltet wurde er vom Dekanatsposaunenchor und dem Gospelchor der Vitos-Klinik, beide unter der Leitung von Dekanatskirchenmusiker Martin Buschmann.

 

Auf dem Wege der Gerechtigkeit ist Leben

Thomas Eberl als Pfarrer für Bildung und Gesellschaftliche Verantwortung eingeführt
Mit einem bekannten Sprichwort begann Pfarrer Thomas Eberl die Predigt zu seiner Amtseinführung auf die Profilstelle Bildung und Gesellschaftliche Verantwortung des Evangelischen Dekanates Runkel. „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“. In knappen Worten zeigt dieses Sprichwort, welche Folgen ein bestimmtes handeln hat. Wer Andere zu Fall bringt, ihnen eine Fallgrube gräbt, dann fällt dann selbst. Menschliches Handeln hat Folgen, die die Akteure oft selbst nicht sehen, das Sprichwort kennt sie jedoch bereits, ist fast wie eine Prophezeiung.

Auch die Bibel ist voller Sprichworte, ja, ein ganzes biblisches Buch besteht aus Ihnen, das „Buch der Sprüche“. Darin zu finden ist auch der, der als Motto über der Predigt von Thomas Eberl stand: „Auf dem Wege der Gerechtigkeit ist Leben, aber böser Weg führt zum Tode“. Um den „Weg der Gerechtigkeit“ geht es auch in der Studie Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“, heraus gegeben vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der evangelischen Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ und dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED).

 

Große Mehrheit bestätigt Dekan Manfred Pollex im Amt

Manfred Pollex aus Hadamar ist für weitere sechs Jahre zum Dekan des Evangelischen Dekanates Runkel wiedergewählt worden. Auf ihrer letzten Tagung sprach die 10. Dekanatssynode dem amtierenden Dekan in geheimer Wahl mit 47 Ja-Stimmen bei zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung das Vertrauen aus. Pollex ist bereits seit 1999 Dekan, zunächst nebenamtlich, seit März 2005 hauptamtlich.

Dekan Manfred Pollex
In seiner Bilanz der ersten hauptamtlichen Amtszeit beleuchtete der Dekan die Veränderungen, die nicht zuletzt durch die Dekanatsstrukturreform möglich wurden. Das reicht von neuen Stellen in der Verwaltung, über die Einstellung eines Kirchenmusikers, den Ausbau der gemeindepädagogischen Arbeit bis zur Errichtung der Fach- und Profilstellen. Mit einer Zukunftskonferenz legte das Dekanat den Grundstein für seine zukünftige Entwicklung und schuf unter dem Arbeitsauftrag „Mehr Kirche wagen – Das Evangelische Dekanat Runkel 2015“ Leitlinien für das Zusammenwachsen. Zu seinen Schwerpunkten in der kommenden Amtszeit zählt Manfred Pollex die Förderung der regionalen Zusammenarbeit, um die Durchlässigkeit zwischen dem Dekanat als Handlungsebene und den Kirchengemeinden weiter zu erhöhen. Das ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, den aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen, wie etwa der zunehmenden Individualisierung und Säkularisierung einerseits und der Suche nach Religion und Spiritualität andererseits, gerecht zu werden. Denn es gilt den Auftrag zu erfüllen, Kirche für die Menschen in der Region zu sein, ihnen in Wort und Tat Angebote zur Lebensgestaltung und Lebensdeutung zu machen und ihnen Orte der Geborgenheit zu bieten.

 

 

Bauern, Fürsten, Protestanten

Buch beleuchtet wechselvolle Geschichte des Dekanates Runkel
Das Evangelische Dekanat Runkel ist entstanden aus den ursprünglich selbständigen Dekanaten Runkel und Kirberg. In einem vom Dekanatssynodalvorstand herausgegebenen Buch wird die wechselvolle Geschichte beginnend mit dem Herzogtum Nassau beschrieben. Präses Irmgard Busch und Dekan Manfred Pollex stellten das Buch jetzt vor.
Das Dekanat liegt überwiegend im westlichen Teil des Landkreises Limburg-Weilburg und umfasst eine Fläche von fast 410 km². Die Westgrenze des Dekanates ist nahezu identisch mit der Grenze zwischen Hessen und Rheinlad-Pfalz. Im Norden und Westen des Dekanates liegen die Ausläufer des Westerwaldes, im Osten Ausläufer des Taunus und im Süden schließt sich an den „Goldenen Grund“ der Rheingau-Taunus-Kreis an. Weite Teile des Dekanates werden von der Lahn durchzogen. 31.852 Kirchenglieder verteilen sich auf 22 Kirchengemeinden. Mitgliederstärkste Gemeinde ist Limburg mit rund 5.400 Gemeindegliedern, flächenmäßig größte mit 86,55km² ist Hadamar mit rund 4.000 Evangelischen.
Die Geschichte des Dekanates beschreibt der frühere Dekan und Staffeler Pfarrer Franz Gölzenleuchter anhand zahlreicher Quellen und Dokumente. Er zieht dabei immer wieder Parallelen zwischen der historisch-politischen und der kirchlichen Entwicklung in der Region. In einem umfangreich bebilderten Teil werden die 22 Gemeinden vorgestellt und schließlich die übergemeindlichen Arbeits- und Handlungsfelder des Dekanates beschrieben. Mit den unter dem Titel „Mehr Kirche wagen – Das Dekanat 2015“ beschlossenen Leitlinien der Arbeit des Dekanates endet das Buch und weist damit, so Dekan Pollex bei der Vorstellung, den Weg, den das Dekanat als Kirche in der Region zukünftig beschreiten will und wird“. Mit diesem Buch liegt erstmals ein vollständiger Überblick der Handlungsfelder und Aufgaben des Dekanates vor, so der Dekan. Die Kapitel zu den Kirchengemeinden zeugen von der Lebendigkeit kirchlichen Lebens in Städten und Dörfern der Region und lassen einen Einblick zu in die vielfältigen Formen gemeindlicher Arbeit. Das Buch bildet mit der Geschichte des Dekanates auch das Auf und Ab deutscher Geschichte ab. Und letztendlich sind 200 Jahre evangelische Geschichte in der Region auch Zeugnis der Kraft des Glaubens und der Begeisterung, mit der Menschen die Botschaft des Evangeliums verbreitet und danach gelebt haben.
Das Buch ist 100 Seiten lang und zum Preis von € 9,90 zu beziehen über das Dekanat, Tel.: 06431-479 49 27, Fax 06431 – 479 47 83, e-mail: helmut.voelkel.dek.runkel (at) ekhn-net (dot) de.

 

 

Dekan Manfred Pollex, Präses Irmgard Busch

 

 

Pfarrer Thomas Keßler

rechte Spalte

 

 

EKHN, Evangelische Kirche in Hessen und Nassau Evangelisches Dekanat Runkel, EKHN, Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

   Valid CSS!  Valid XHTML 1.0!
+
Home
+
Dekanat
+
Kirchengemeinden
+
Jugend
+
Musik
+
Seelsorge
+
Jahresthema
+
Kindertagesstätten
+
Links
+
Textarchiv
+
Impressum
+
Sitemap
+