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    Tageslosung

A K T U E L L E S

Evangelische Gottesdienste 23./24.07. 2016

Aumenau: Samstag 17 Uhr Gottesdienst im Freien an der Kirche in Seelbach.

Dauborn: Sonntag 9 Uhr Gottesdienst, Gemeindehaus Niederbrechen, 10.15 Uhr Gottesdienst in der Kirche in Dauborn.

Hadamar: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst in der Schlosskirche, 10 Uhr Gottesdienst, Evangelisches Gemeindezentrum Frickhofen.

Heckholzhausen: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst in Heckholzhausen.

Heringen: Kein Gottesdienst.

Kirberg-Ohren: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst, ev. Pfarrkirche Kirberg.

Limburg: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst in der Kirche.

Mensfelden-Linter: Sonntag 9.30 Uhr Gottesdienst in Linter, 11.15 Uhr Open Air-Gottesdienst auf dem Mensfelder Kopf.

Münster: Sonntag 11 Uhr Gottesdienst in der Kirche.

Nauheim-Neesbach: Samstag 17 Uhr Gottesdienst in Neesbach, 18.15 Uhr Gottesdienst in Nauheim.

Runkel: Sonntag 9 Uhr Gottesdienst in Villmar, 10 Uhr Gottesdienst in Runkel.- Donnerstag 10.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenheim Runkel.

Schadeck: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst mit Taufe in der Kirche.

Schupbach: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst in Schupbach.

Seelbach: Samstag 17 Uhr Gottesdienst im Freien an der Kirche in Seelbach.

Staffel: Freitag 17 Uhr Gottesdienst, St. Josefshaus Elz.- Sonntag 9 Uhr Gottesdienst in Elz, 10.15 Uhr Gottesdienst in Staffel.

Steeden: Samstag 17 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Hofen, 18.10 Uhr Gottesdienst im Gemeindehaus in Steeden.

Weyer: Sonntag 10 Uhr Gottesdienst in der Kirche.

Wolfenhausen: Sonntag 9.30 Uhr Gottesdienst in Wolfenhausen, 11 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Haintchen.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

„Hey, mir geht es prima, ich bin gut drauf“. Wollen Jugendliche heute diese Botschaft übermitteln, greifen sie zum Smartphone, machen ein Selfie und schicken es in alle Welt. Früher, in einer Welt ohne Handy und als nur wenige Menschen lesen und schreiben konnten, benutzten die Kirchen Bilder, um ihre gute Botschaft zu den Menschen zu bringen. Bunte Kirchenfenster erzählen biblische Geschichten. Acht Schulklassen und zwei Konfirmandengruppen aus der Region Limburg haben zu verschiedenen Themen eigene Kirchenfenster erstellt. Sie werden in einer Ausstellung in der Evangelischen Kirche am Bahnhof in Limburg gezeigt. Eröffnet wird die Ausstellung durch den Projektleiter, den Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Runkel, Carsten Adams am Samstag, dem 9. Juli 2016 um 16.00 Uhr.

Orgel und Co in Runkel

Die Evangelische Kirche in Runkel wird von Mai bis September sonntags für jeweils eine Stunde geöffnet, um Touristen und Einheimischen Gelegenheit zu geben, sie zu besichtigen. In dieser Stunde wird ein Kulturprogramm angeboten, zudem soll die Orgel präsentiert werden, Beginn ist jeweils um 16.00 Uhr. In jeder Veranstaltung wird deshalb mindestens ein Stück Orgelmusik erklingen. Die Idee zu der Veranstaltungsreihe entwickelte der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Runkel gemeinsam mit Harald Opitz, Kirchenmusiker im Evangelischen Dekanat Runkel. In der Saison 2016 sind zunächst drei Orgelkonzerte mit Opitz und einige Konzerte mit Gästen geplant. Am 10. Juli folgt ein Orgelkonzert mit Werken von Bach und Charles Ives und am 4. September ein weiteres, dessen Programm noch nicht fest steht.
Am 3. Juli kommt ein Motettenkonzert mit Werken von Dietrich Buxtehude und Georg Phillip Telemann zur Aufführung. Interpreten sind die Chorgemeinschaft „Capella St. Vincenz, Limburg/Kantorei Runkel“ unter der Leitung von Harald Opitz.
In den Sommerferien wird es eine multimediale Orgelführung geben, deren genauer Termin noch nicht fest steht.
Schluss- und Höhepunkt der Reihe im Jahr 2016 wird am 11. September ein Konzert zum Gedenken an den Terroranschlag 2001 auf das „World-Trade-Center“ in New York sein. Harald Opitz plant die Aufführung der Messe von Steve Dobrogosz, einem in Stockholm lebenden amerikanischen Komponisten. Für dieses Projekt werden noch Sängerinnen und Sänger gesucht, die sich per e-mail: orgelharry (at) gmail (dot) com melden können.

Grundkurs Kirche

Kirche ist, wie sie ist – oder auch ganz anders…
Wer eine Nachbargemeinde besucht oder im Urlaub eine fremde Kirche – immer kommt einem Vieles bekannt vor, und Etliches ist ungewohnt. Die christlichen Kirchen haben sich über 2000 Jahre in vielfältiger Struktur entwickelt. Oft waren soziale und politische Rahmenbedingungen prägend, aber auch Landschaft, Sprache und Geschichte. Im ländlichen Bereich gibt es meistens nur ein oder zwei Konfessionen, in den Städten findet sich aber eine breite Palette an Glaubensformen innerhalb des Christentums.
Die Konfessionen unterscheiden sich in Liturgie, Glaubensgrundsätzen, Ausgestaltung der Kirchen und Organisationsformen. Und sie sind dennoch alle Kirche Jesu Christi.
Der „Grundkurs Kirche“ erläutert an prägenden Beispielen die Vielfalt und stellt die Glaubensgrundlagen vor. Eine anschauliche Einführung bietet jeweils grundlegende Informationen. Daran schließt sich das gemeinsame Gespräch über Eindrücke, Erfahrungen und Fragen an. Einzelne Abschnitte werden gemeinsam erarbeitet. Die Kursabende sind gerahmt von einem Imbiss zu Beginn, Liedern und Gebeten.
Mit dieser Veranstaltung kann der eigene Blick auf „Kirche“ geweitet und ergänzt werden. Das hilft, die eigene Gemeinde besser zu verstehen und zuzuordnen.
Der Kurs wendet sich an Kirchenvorstände, Konfirmandeneltern, erwachsene Täuflinge oder Konfirmanden, Taufpaten und alle, die mehr wissen wollen.
Die Teilnahme an allen Kursabenden wird empfohlen, dafür wird ein Nachweis ausgestellt. Der Kurs bietet sich auch an als Grundlage für die Taufe von Erwachsenen. Die Teilnahme an einzelnen Abenden ist ebenfalls möglich.

Evangelisches Gemeindehaus Dauborn, Rheinstraße 3a.
Thema ist am:
16. September: „Die Sakramente – Lebensmittel des Glaubens“
30. September: „Die Bibel – Geschichte der Menschen mit Gott“
14. Oktober: wird gemeinsam festgelegt

Geleitet wird der Grundkurs Kirche von Pfarrerin Susanne Holz-Plodek und Pfarrer Wolfgang Plodek.
Anmeldungen sind im vorab möglich im Gemeindebüro, Tel.: 06438 – 6782, e-mail: pfarramt-huenfelden-dauborn (at) t-online (dot) de

Männer im Evangelischen Dekanat Runkel on tour

Samstag, 3. September 2016, ca. 12 - 18 Uhr
Paddeln auf der Lahn
Ort: Die Lahn

Die Dekanatsmänner können zwar nicht übers Wasser gehen, aber auf dem Wasser machen sie eine gute Figur! Auf dem vielleicht schönsten Lahnabschnitt paddeln wir gemütlich bis sportlich und erleben Natur und Geschichte der Region (mit Besuch des Lahn-Marmor-Museums in Villmar). Kinder ab 9 Jahren sind herzlich eingeladen!
Start: Bahnhof Runkel (Abfahrt: 12:33 Uhr) bzw. Willis Bootsverleih in Fürfurt (13 Uhr).

Zwischenhalte 1: Aumenau (Picknick);
Zwischenhalt 2: Villmar (Besuch des Lahn-Marmor-Museums, 16-17 Uhr);
Ziel: Schleuseninsel Runkel (ca. 18 Uhr), anschließend kleines Grillfest.

Veranstalter: Männerarbeit im Evangelischen Dekanat Runkel
Veranstaltungsort: Die Lahn
Kosten: 10 Euro für Erwachsene - Kinder und Jugendliche frei.
Anmeldung und Informationen: Pfarrer Joachim Naurath, Profilstelle Bildung und Gesellschaftliche Verantwortung, Tel.: 06431 – 479 4374,
e-mail: joachim.naurath.dek.runkel (at) ekhn-net (dot) de


Samstag, 24. September 2016, 6.13 Uhr (Start) – 23.42 Uhr (Ziel)
Fünf-Seidla-Steig: Tagestour Brauerei-Wanderweg
Ort: Die Fränkische Schweiz

"Ich sitze hier und trinke mein gutes Wittenbergisch Bier und das Reich Gottes kommt von ganz alleine" (Martin Luther). Ob es Verbindungen zwischen dem Reinheitsgebot von 1516 und der Reformation von 1517 gibt – darüber kann bei der Tagesfahrt ins fränkische, evangelisch geprägte Hopfengebiet gern spekuliert und philosophiert werden. Der Fünf-Seidla-Steig ist ein mehrfach ausgezeichneter Wanderweg, der auf einer Strecke von 10 Kilometern zu den fünf Privatbrauereien der Gemeinden Weißenohe und Gräfenberg bei Nürnberg führt. Gute Kondition einschließlich Schritt-, Tritt- und Trinkfestigkeit sind von Vorteil…

Veranstalter: Männerarbeit im Evangelischen Dekanat Runkel
Veranstaltungsort: Der Fünf-Seidla-Steig
Abfahrt/Ankunft: ICE-Bahnhof Limburg/Süd
Kosten: 40 Euro für Frühbucher bis zum 15. Juli 2016, darin enthalten Fahrt und Reisebegleitung. Essen und Getränke auf eigene Rechnung. Spätere Anmeldung nach Verfügbarkeit.
Anmeldung und Informationen: Pfarrer Joachim Naurath, Profilstelle Bildung und Gesellschaftliche Verantwortung, Tel.: 06431 – 479 4374,
e-mail: joachim.naurath.dek.runkel (at) ekhn-net (dot) de


Wehret den Anfängen

Durch Pegida und die AfD bekommt rechtsnationale Gesinnung in Deutschland zunehmende Aufmerksamkeit. Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinlad-Pfalz und Sachsen-Anhalt vor wenigen Wochen haben dies noch einmal eindrücklich bestätigt. “Brauchen wir ein Bündnis gegen rechts“ war deshalb die Frage, der das „forum Kirche und Gesellschaft“ des Evangelischen Dekanates Runkel nachging. Dekan Manfred Pollex beschrieb in seinen einleitenden Worten den Gedanken, der hinter der Veranstaltungsreihe „forum“ steht, es dient dazu, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wahr zu nehmen und ein zu ordnen. „Wir haben als evangelische Kirche“, so der Dekan, eine Verantwortung für unsere Gesellschaft, für die Welt, in der wir leben, im Großen wie im Kleinen, und wir wollen dem biblischen Auftrag nachkommen, der Stadt Bestes zu suchen“. Für Pollex heißt das, die Stimme laut gegen diejenigen zu erheben, die Hass und Vorurteile gegen Minderheiten, Flüchtlinge und Asylsuchende schüren und die „ihr politisches Süppchen mit Zutaten kochen, die wir als menschenverachtend verurteilen“.
Der Frage, ob ein Bündnis gegen rechts erforderlich sei, gingen der Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Ulrich Oelschläger, Helge von Horn vom Beratungsnetzwerk gegen rechts und der Historiker Dr. Wolfram Endler nach. Endler eröffnete die Podiumsdiskussion mit einer Begriffsklärung und verwies darauf, zwischen Demokratischer und antidemokratischer Rechter zu unterscheiden. Die CDU des ersten Kanzlers der Bundesrepublik, Konrad Adenauer, war für den Historiker eine klassische Partei der demokratischen Rechten mit dem Auftrag, den Rechtsextremismus in der jungen Republik klein zu halten. Der Kurs der Partei veränderte sich im Laufe der Jahre immer mehr in Richtung gesellschaftliche Mitte, die demokratische Rechte verschwand zusehends. In diese Lücke schlüpften nach und nach rechtspopulistische bis rechtsextreme Parteien wie die NPD oder die Republikaner. AfD und Pegida ordnete der Historiker eher dem rechtspopulistischen und noch nicht dem rechtsextremistischen Lager zu. Dem widersprach Ulrich Oelschläger und belegte das an Beispielen aus seiner Heimatstadt Worms und mit persönlichen Erfahrungen mit AfD-Anhängern. Oelschläger wies auch darauf hin, dass die AfD nicht nur antiislamische Standpunkte vertrete sondern immer wieder auch antisemitische Parolen verbreite. Der Präses benannte auch den alltäglichen Rassismus und stellte die Frage, wo „fängt rechts denn an?“
Helge von Horn beleuchtete die aktuelle Entwicklung des rechten Lagers in der Region Limburg-Weilburg. Er erinnerte daran, dass die meisten der rechten Parteien und Gruppierungen aus den „Kameradschaften“ entstanden sind, die nach und nach von Gerichten verboten wurden. Für ihn bemerkenswert ist der zunehmende Bedeutungsverlust von Parteien wie der NPD oder „Die Rechte“ auch in der Region Limburg. Er beobachtet mit Sorge das Anwachsen etwa der „Identitären Bewegung“ und des „Dritten Weges“. Moderator Joachim Naurath, Pfarrer für Gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat Runkel, thematisierte die Ängste in der Bevölkerung, die seiner Ansicht nach mit Grund für die Wahlerfolge der AfD im März seien. Horn widersprach insoweit, als er darauf hinwies, dass zwischen realen Ängsten und Ängsten, die aufgrund populistischer „Propaganda“ entstünden, unterschieden werden müsste. Oelschläger riet, zunächst einmal genau zu analysieren, wie die Ängste entstehen, woher sie kommen. Einig waren sich alle Beteiligten, das Bildung und Aufklärung so früh wie möglich erforderlich sind, um der „Gefahr von rechts“ zu begegnen. Aufgabe aller demokratischen Kräfte muss es sein, für ein Menschenbild, für Werte und Normen zu werben, die dem Frieden, der Gerechtigkeit und der Bewahrung der Menschenrechte dienen.

Felix Mendelssohn Bartholdy‘s „Paulus“ in Hadamar

Gesucht: Sängerinnen und Sänger
Der Im Januar neu gewählte Vorsitzende des Dekanatssynodalvorstandes des Evangelischen Dekanates Runkel, Christian Harms lädt die Dekanatssynode zu ihrer zweiten Tagung nach Hadamar ein. Einer der Schwerpunkte der Tagung wird die Vorstellung der hauptamtlich im Dekanat Beschäftigten und ihrer Aufgabengebiete sein.
Ein zweiter Schwerpunkt ist die Fortsetzung der auf der konstituierenden Sitzung im Januar 2016 begonnenen Wahlen. So steht die Wahl des Dekanatsjugendpfarrers auf der Tagesordnung, die Wahl des Stationsvorstands der Diakoniestation des Dekanates in Brechen, Wahlen in den Diakonieausschuss und eines Umweltbeauftragten, um nur einige zu nennen.
Die Synode am Freitag, dem 22. April 2016 tagt in der Vitosklinik in Hadamar. Sie beginnt um 16.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Ägidienkirche der Vitosklinik, geleitet von der Stellvertreterin des Dekans, Pfarrerin Claudia Gierke-Heinrich. Anschließend wird die Tagung im Festsaal der Klinik eröffnet.

Manfred Pollex bleibt Dekan in Runkel

Wiederwahl ohne Gegenstimme
33 von 34 anwesenden Synodalen der neu gewählten 12. Synode des Evangelischen Dekantes Runkel gaben Manfred Pollex ihre Stimme und wählten ihn mit diesem überzeugenden Ergebnis wieder zum Dekan. Pollex bleibt zunächst bis zum 31. Dezember 2018 im Amt, dem Zeitpunkt, zu dem die Fusion mit dem Nachbardekanat Weilburg abgeschlossen sein sollte. Ist dies nicht der Fall, dann verlängert sich die Amtszeit bis zum gesetzlichen Endpunkt der Fusionsprozesse der Dekanate in der Evangelischen Kirche in Hessen und nassau (EKHN), dem 31. Dezember 2021. Manfred Pollex ging sowohl in seiner Predigt im Gottesdienst zum Auftakt der Synode als auch in seiner Vorstellung vor den Synodalen auf den Fusionsprozess ein Er bezeichnete den anstehenden Zusammenschluss als eine der besonderen Herausforderungen seiner am 21. März 2017 beginnenden neuen Amtsperiode. Bis dahin, so der Dekan, trägt die 12. Dekanatssynode „die Verantwortung für das kirchliche Leben in den Gemeinden des Dekanates, den Krankenhäusern, Schulen, dem Gefängnis, dem Hospiz und den vielen anderen Institutionen.
Irmgard Busch verabschiedet
Nach dem abgeschlossenen Wahlverfahren zum neuen Dekanatssynodalvorstand verabschiedete Dekan Manfred Pollex die langjährige Vorsitzende Irmgard Busch. „Man höre und staune“, so der Dekan, „42 Jahre ohne Unterbrechung gehörte Irmgard Busch den Synodalvorständen des Dekanates an, davon 18 Jahre leitend als unsere Präses“. Manfred Pollex nannte die Scheidende die „grande dame unseres Dekanates“, der kein Parkett zu glatt werden konnte. Immer habe sie eine „gute Figur für uns Evangelische abgegeben“. Pollex hob die Freundlichkeit und Fairness, die ausgeprägte soziale Kompetenz, die tiefe Verwurzelung im christlichen Glauben und die soziale Kompetenz von Irmgard Busch hervor. Analytischer Scharfsinn und Entscheidungsfreudigkeit habe ihre Leitungskompetenz ausgezeichnet. Die Synode dankte der scheidenden Vorsitzenden mit lang anhaltendem, stehendem Beifall.

Lahnauf – Lahnab

Fester Boden unter den Füßen – vom Wasser getragen.
Die Männerarbeit im Evangelischen Dekanat Runkel lud erstmals ein zu einer Pilger- und paddeltour auf der Lahn. Treffpunkt war die Evangelische Kirche in Runkel, wo die teilnehmenden Väter und Söhne von den Leitern der Tour, Pfarrer Joachim Naurath, Evangelisches Dekanat Runkel und Pfarrer Carsten Adams, Evangelische Kirchengemeinde Runkel begrüßt wurden. Pfarrer Adams stimmte die Gruppe auf den Tag ein und schickte sie mit einem Reisesegen auf den Weg. Oberhalb der Lahn ging es flussaufwärts nach Villmar zum dortigen Marmorsteinbruch.

Brot für die Welt erfolgreich im Dekanat Runkel

Spendenaufkommen erneut gesteigert
Weiterhin groß ist die Spendenbereitschaft evangelischer Christen im Dekanat Runkel. Die Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher legten insgesamt 20.083,50 Euro für Brot für die Welt in die Kollektenkasse und steigerten damit das Vorjahresergebnis noch einmal um rund 1.000 Euro. An Erntedank waren es 4.066,02 Euro und an Heiligabend 16.017,48 Euro.
Ein gutes Spendenergebnis für Brot für die Welt konnte 2014 im Gebiet der gesamten Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)verzeichnet werden. Mit 4.058.453,00 Euro weist das Spendenergebnis gegenüber der Meldung im Vorjahr sogar ein leichtes Plus von etwa 25.000 Euro auf. In dieser Summe sind Kollekten und Spenden, die in Kirchengemeinden gesammelt werden und direkte Überweisungen an das evangelische Hilfswerk zusammen gefasst. Allein die Kollekten der Kirchengemeinden an Erntedank und Heiligabend erbrachten in Hessen und Nassau die stolze Summe von 1.767.629,56 Euro.
„Allen Spenderinnen und Spendern sei an dieser Stelle ganz besonders herzlich gedankt. Wir freuen uns, dass sie auch in diesem Jahr Brot für die Welt wieder ihr Vertrauen geschenkt haben“, kommentierte die Beauftragte für Brot für die Welt in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck, Dr. Ute I. Greifenstein, das Spendenergebnis.
Bundesweit erhielt „Brot für die Welt“ im vergangenen Jahr 55,7 Mio Euro an Zuwendungen. Damit liegt das Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres.
Im Zentrum der Projektarbeit von Brot für die Welt stehen die Überwindung von Hunger und Mangelernährung, die Förderung von Bildung und Gesundheit sowie der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Eine besondere Herausforderung brachte die Ebola-Epidemie in Westafrika. Allein in Sierra Leone bildeten zehn Partnerorganisationen von Brot für die Welt 4.000 freiwillige Helferinnen und Helfer aus. Sie klärten 160.000 Haushalte über Hygiene und Ansteckungswege auf und sorgten dafür, dass Erkrankte medizinische Hilfe bekamen.
Auf große Resonanz stieß die in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck „erfundene“ und erstmals 2014 nun auch bundesweit durchgeführte Aktion „5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“ zusammen mit der Bäckerinnung. Der Erlös der bundesweiten Aktion betrug mehr als 230.000 Euro. Allein in Hessen und Nassau wo sich Konfirmandinnen und Konfirmanden aus etwa 100 Gemeinden beteiligt hatten, kamen mehr als 17.000 Euro für Kinder- und Jugendprojekte von Brot für die Welt zusammen.
Brot für die Welt ist das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen. Gegründet 1959, fördert das Werk heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit.

Ausgrenzung vermeiden und Teilhabe ermöglichen

Landkreis Limburg-Weilburg Modellregion Inklusion im Land Hessen


EKHN, Evangelische Kirche in Hessen und Nassau Evangelisches Dekanat Runkel, EKHN, Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

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